Website-Icon

Deutschland trifft richtungsweisende Entscheidung für CCS

CCS acronym for Carbon Capture Storage words CCS on a wood block on the environmental background. Net zero action concept. Save energy, green energy, reduce carbon footprint, carbon capture.

Bild: AdobeStock

In Deutschland sollen die Anwendung von CCS und CCU sowie der Transport und die Offshore-Speicherung von CO₂ ermöglicht werden. Das Bundeskabinett hat die Eckpunkte für eine Carbon Management-Strategie (CMS) und einen darauf basierenden Gesetzentwurf zur Änderung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes beschlossen. Meeresschutzgebiete werden von der CO₂-Speicherung ausgeschlossen. Der strategische Fokus für den Einsatz von CCS liegt auf schwer oder nicht vermeidbaren Emissionen. CCS (Carbon Capture and Storage) steht für die Abscheidung und Speicherung von CO₂, CCU (Carbon Capture and Usage) für die Abscheidung und Nutzung von CO₂.

Mit der Erlaubnis schließt Deutschland zu den Nachbarn in der Europäischen Union und Norwegen auf. In dem Gesetzentwurf ist auch eine Opt-in-Klausel für die Onshore-Speicherung von CO₂ aufgenommen. Damit können einzelne Bundesländer auf ihrem jeweiligen Landesgebiet auch eine Onshore-Speicherung von CO₂ zulassen.

Heute ist ein wichtiger Tag für die Industrie in Deutschland. Mit dem ersten Teil des Industriepakets hat das Bundeskabinett heute eine Richtungsentscheidung getroffen: CCS und CCU sollen in Deutschland ermöglicht werden.

Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck laut einer Pressemitteilung des Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister

 Mit dem Gesetzentwurf soll vor allem einen klaren Rechtsrahmen für den Aufbau einer CO₂-Pipelineinfrastruktur geschaffen und die Offshore-Speicherung von CO₂ ermöglicht werden. Der Vorschlag zur Gesetzesänderung wurde bereits Ende Februar 2024 vorgestellt. Der Gesetzentwurf wird jetzt dem Bundestag und Bundesrat zugeleitet und dann im parlamentarischen Verfahren beraten.

Die mobile Version verlassen