Deutsche Statistiken 2025: Exporte nach Norwegen steigen an

Nachdem 2024 der Handel mit Norwegen leicht zurückgegangen war, stieg das Handelsvolumen 2025 wieder an. Die deutschen Exporte nach Norwegen fielen um fast zehn Prozent höher aus als im Vorjahr.

Die Handelsbeziehungen zu Norwegen entwickelten sich im vergangenen Jahr positiv. Das geht aus den Zahlen der Deutschen Industrie- und Handelskammer hervor, die sich auf das deutsche Statistische Bundesamt (Destatis) beziehen.

Deutschland exportierte 2025 Waren im Wert von rund 10,8 Milliarden Euro nach Norwegen, ein Plus von 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dem gegenüber standen Importe aus Norwegen im Umfang von rund 26,5 Milliarden Euro, ein Plus von 2,8 Prozent. Das gesamte Handelsvolumen zwischen beiden Ländern erreichte etwa 37,3 Milliarden Euro. 2024 waren es rund 37,1 Milliarden Euro.

Weiter in den Top-20 der Handelspartner

Beim Export konnte Norwegen Rang 29 auf der Liste der deutschen Ausfuhrländer behaupten. Ebenso verbleibt das Land beim Import wie im vergangenen Jahr auf Rang 14. In der Gesamtbetrachtung bleibt es daher auch auf dem 20. Platz im Ranking der Länder, mit denen die Bundesrepublik Handel betreibt. Damit liegt das Land hinter Dänemark und der Slowakei, jedoch vor Irland und Indien.

Herausforderungen für den Außenhandel

Trotz der positiven Nachrichten: Der internationale Handel wird anspruchsvoller. Laut dem DIHK-Außenwirtschaftsreport belasten geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und neue Berichtspflichten viele exportorientierte Unternehmen. Besonders häufig nennt der Report Themen wie Lieferketten, Nachhaltigkeitsvorgaben und internationale Sanktionen.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt die wirtschaftliche Verflechtung zwischen Norwegen und Deutschland stark. Gerade in den Bereichen Energie, Industrie, maritime Wirtschaft und grüne Technologien dürfte die Zusammenarbeit auch in diesem Jahr eine wichtige Rolle spielen.

Quellen:

https://www.dihk.de/de/newsroom/zahlen-und-fakten-155318

https://www.dihk.de/de/newsroom/dihk-aussenwirtschaftsreport-2025-157226