Norwegisches Parlament beschließt Hilfspaket für Straßenbau

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Das norwegische Parlament hat am Dienstag das dritte Krisenpaket der Regierung bewilligt, in dem unter anderem auch die norwegische Straßenbehörde Statens vegvesen berücksichtigt worden ist. Das staatliche Unternehmen erhält zusätzliche 600 Mio. NOK, die insbesondere für Betrieb und Wartung des Straßennetzes vorgesehen sind.

Die Zuschüsse sollen vor allem in Maßnahmen für Instandhaltungen von Asphalten, Geländern und Brücken, sowie die Sicherung vor Erdrutschen und notwendige Elektroarbeiten fließen. Derzeit arbeitet Statens vegvesen an einer Liste von priorisierten Straßenprojekten.

„Die zusätzlichen Mittel erhöhen die Aktivitäten in der Bauindustrie in Bezug auf viele wichtige verkehrstechnische Maßnahmen. Dies wird schnell dazu beitragen, mehr Menschen in Arbeit zu bringen“, sagt Bjørn Laksforsmo, Direktor in Statens vegvesen für Betrieb und Instandhaltung.

Der online-Zeitschrift bygg.no zufolge hat Statens vegvesen bereits in diesem Jahr zusätzlich 50 Projekte im Bereich Betrieb und Wartung ausgeschrieben. Hiervon sind 30 Projekte für Asphaltarbeiten auf Bundesstraßen (riksvei) vorgesehen. Weitere Projekte sind im Bereich Tunnelbetrieb, Brückenwartung und Geländersicherung zu erwarten, laut bygg.no. 

Der Betrieb und die Instandhaltung des Straßennetzes stellen eine der wichtigsten gesellschaftlichen Funktionen dar, da sie die Zugänglichkeit und Verkehrssicherheit auf den Straßen gewährleisten.

 „Wir sind auf sichere und zugängliche Straßen angewiesen. Waren müssen transportiert werden, Krankenwagen und andere Rettungsdienste müssen an ihr Ziel kommen, öffentliche Verkehrsmittel müssen funktionieren und die Menschen müssen die Möglichkeit haben, sich zu bewegen, auch wenn die Gesellschaft stark von der Corona-Situation geprägt ist“, sagt Laksforsmo.

Nicolas Schwarz