40 Jahre Equinor Deutschland 

Seit über 45 Jahren besteht zwischen Norwegen und Deutschland eine Energiepartnerschaft – und Equinor (damals noch Statoil) ist seit dieser Zeit dabei. Im April 1984, also vor 40 Jahren, eröffnete Equinor sein erstes Büro in Deutschland.  

In dieser Zeit ist viel passiert zwischen den beiden Ländern, besonders im Energiebereich gab es zuletzt Bewegung. 

Im Winter 2022/23 war Norwegen und damit Equinor maßgeblich daran beteiligt, Deutschland vor größeren Energieengpässen und damit vor einer schweren Industriekrise zu bewahren. Derzeit ist Deutschland der größte Gasabsatzmarkt von Equinor. Im Dezember 2023 hat Equinor mit dem deutschen Energieunternehmen SEFE Liefervereinbarungen von jährlich 10 Milliarden Kubikmetern Gas über die kommenden zehn Jahre geschlossen – das entspricht rund einem Drittel des deutschen Industriebedarfs. 

Weg von fossil

Schon jetzt geht es aber um viel mehr als Erdgas: Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Die Industrie und die Wirtschaft müssen ihren CO2-Fussabdruck rasch und nachhaltig verkleinern. Auch hier spielt Equinor eine tragende Rolle, was unter anderem folgende Projekte und Abkommen belegen:  

  • Die Vereinbarung mit SEFE sieht ab 2029 bis 2060 zusätzlich Lieferungen karbonarmen (blauen) Wasserstoffs im Giga-Maßstab vor.
      
  • Im Beisein von Politik und Prominenz hat Equinor zusammen mit dem deutschen Pipelinebetreiber OGE auf der Hannover Messe im April 2024 eine Absichtserklärung unterschrieben: Gemeinsam wollen die Unternehmen Carbon Management-Lösungen für die Industrie und deren Dekarbonisierungsbestrebungen vorantreiben – OGE mit seinem geplanten CO2-Transportnetz – und Equinor als Anbieter für CCS-Lösungen. 
     
  • Im Januar 2023 haben Equinor und das deutsche Energieunternehmen RWE angekündigt, gemeinsam große Energiewertschöpfungsketten zu entwickeln. Diese beinhalten unter anderem deutsche Gaskraftwerke, die schrittweise auf Wasserstoff umgerüstet werden, den Bau von Produktionsanlagen für karbonarmen Wasserstoff in Norwegen, den Wasserstoffexport von Norwegen nach Deutschland per Pipeline und die gemeinsame Entwicklung von Offshore-Windparks zur Erzeugung karbonfreien (grünen) Wasserstoffs.   

  • Im August 2022 haben sich Equinor und die deutsche Wintershall Dea darauf geeinigt, eine umfassende CCS-Wertschöpfungskette zu etablieren, die kontinentaleuropäische CO2-Emittenten mit Offshore-Speicherstätten auf dem norwegischen Festlandsockel verbindet. Das Projekt beinhaltet den Bau einer 900 Kilometer langen CO2-Pipeline von Deutschland nach Norwegen. Diese soll ab 2037 ein Fünftel von Deutschlands Industriemissionen abtransportieren. Das entspricht 20 bis 40 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.  

Auf Social Media hält Equinor zu seinem 40-jährigem Deutschland -Jubiläum fest:

Deutschland war, ist und bleibt ein sehr wichtiges Land für Equinor!

Darüber hinaus unterstreicht das Unternehmen die enge Zusammenarbeit mit seinen deutschen Partnern, um die kohlenstoffarme Energieversorgung der Zukunft von seinen Büros in Berlin, Etzel und Hamburg auszugestalten – für die nächsten 40 Jahre und darüber hinaus.