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Norwegen will mehrere Krankenhäuser neu bauen beziehungsweise modernisieren. Viele Projekte befinden sich erst in der Planungsphase, sodass es zahlreiche Einstiegschancen für Unternehmen gibt. Das größte Vorhaben ist der Ausbau der Universitätsklinik Oslo, der umgerechnet rund 2 Milliarden Euro kosten soll. Hohe Summen sind auch für Medizintechnikbeschaffungen vorgesehen, was deutschen Firmen im Königreich ebenfalls gute Zulieferchancen eröffnen dürfte.

In Norwegen gibt es vier regionale Gesundheitsbehörden: Helse Sør-Ost, Helse Vest, Helse Midt-Norge und Helse Nord. Sie sind als staatliche Unternehmen für ein abgegrenztes geografisches Gebiet und/oder spezifische Tätigkeiten verantwortlich. Im Zeitraum 2018 bis 2021 planen sie zusammengenommen Investitionen in Höhe von 6,3 Milliarden Euro. Gut die Hälfte davon entfällt auf Helse Sør-Ost, die den Großraum Oslo – und dadurch wesentlich mehr Krankenhäuser als jede der übrigen regionalen Gesundheitsbehörden – abdeckt. Davon wiederum gehen 800 Millionen Euro in Medizintechnik und IT-Ausrüstungen. Helse Vest sieht in den vier Jahren Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro vor (davon knapp 300 Millionen Euro für Medizintechnik und IT), Helse Midt-Norge 900 Millionen Euro (300 Millionen Euro) und Helse Nord 600 Millionen Euro (200 Millionen Euro).

Weitere Inhalte des GTAI-Beitrages:

  • Ausbau der Osloer Universitätsklinik dürfte rund 2 Milliarden Euro kosten
  • Trondheimer Krankenhaus investiert in innovative eidgenössische Technik
  • E-Health-Plattform im Gesundheitsbereich geplant
  • Umfangreiche Fördergelder für Forschung und Innovation

Den vollständigen Artikel finden Sie bei Germany Trade & Invest.

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