Norwegisches Nationalmuseum mit deutschen Fassadensystemen

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Das neue Nationalmuseum in Oslo soll 2021 seine Türen öffnen. Mit 91 Ausstellungsräumen und einer Ausstellungsfläche von 13 000 Quadratmetern wird es das größte Kunstmuseum in der nordischen Region sein. Das deutsche Unternehmen Sommer Fassadensysteme-Stahlbau-Sicherheitstechnik GmbH & Co.KG mit Sitz im oberfränkischen Döhlau ist maßgeblich am Bau der Räumlichkeiten beteiligt.

„Im Rahmen unseres Projekts planen, fertigen und montieren wir Glasfassaden, Fenster, Türen, Glasdächer und Luken für das neue Nationalmuseum“, erklärt Uwe Franke, Projektmanager im Vertrieb bei Sommer. Das deutsche Unternehmen ist mit mehr als 120 Jahren Erfahrung sowohl national als auch international ein gefragter Partner in den Bereichen Fassadenbau, Gebäudesicherheit und Hochsicherheitstechnik. In Norwegen agiert das Unternehmen als Subunternehmer für die AF Gruppen, eines der größten Bauunternehmen in Norwegen.

Architektur und Sicherheit im Fokus

Mehr als 5 000 Kunstwerke sollen nach der Fertigstellung in den Ausstellungsräumen des Museums zu bestaunen sein. Doch nicht nur die Kunst soll die Besucher beeindrucken, auch das Museum selbst soll ein Blickfang werden. Auf dem Dach des Gebäudes entsteht beispielsweise eine Halle für wechselnde Ausstellungen, die erleuchtet werden kann und die sogar länger ist als das nicht weit entfernte königliche Schloss.

Franke, der das Projekt in Oslo betreut, sieht in dem Auftrag eine sehr anspruchsvolle Aufgabe: „Es handelt sich um ein Projekt mit sehr großen Abmessungen in Kombination mit hohen optischen und architektonischen Anforderungen. Zudem haben die verwendeten Elemente besonders hohe Sicherheitsanforderungen, um Einbrüchen, Hochwasser und Bränden vorzubeugen.“

Unterstützung durch die AHK Norwegen

Für Sommer Fassadensysteme ist es das erste Großprojekt in Norwegen. „Die AHK Norwegen war für uns sehr wichtig, um termin- und vertragsgerecht die für das Projekt in Frage kommenden norwegischen Gesetze und Vorschriften kennenzulernen und einzuhalten“, schätzt Franke die Zusammenarbeit mit der AHK Norwegen ein. Die Zusammenarbeit mit AF Gruppen habe aus seiner Sicht ebenfalls sehr gut funktioniert: „Es stand immer die Zielsetzung beziehungsweise die Projekterfüllung im Vordergrund. Bei auftretenden Problemen wurde gemeinsam nach einer Lösung gesucht.“ In Deutschland sei das leider nicht immer selbstverständlich.

Sophia Bohn