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Die norwegische Regionalairline Wideroe ist dabei, ihre Strategie zu überarbeiten. Zuneige gehende Ölreserven und die Nachhaltigkeitsziele der Regierung sind Kernelemente, die sie dabei beachten muss. Wideroe-Chef Stein Nilsen im aero.de-Interview.

aero.de: Herr Nilsen, seit den 70ern hat Wideroe sich als stärkste Airline im norwegischen Regionalverkehr positioniert. Wann und warum haben Sie sich entschieden, internationale Destinationen in Ihr Streckennetz aufzunehmen?

Stein Nilsen:
Wideroe folgt natürlich manchen großen Kunden. In Norwegen sind wir die größte Regionalairline mit einer ziemlich großen Flotte eher kleiner Flugzeuge. Manche internationalen Routen sind zu klein, um sie mit großen Airbus- oder Boeing-Flugzeugen zu bedienen. So gesehen war es für uns eine natürliche Entwicklung, als wir 2003 manche dieser internationalen Routen von Norwegen aus hinzugefügt haben.

Welche Routen waren die ersten?

Nilsen: Damals hatten wir bereits seit Jahren eine enge Partnerschaft mit SAS. Deswegen haben wir zuerst Kopenhagen vom Süden Norwegens aus hinzugefügt. Aber wir haben auch Oslo-Göteborg und Bergen-Aberdeen ins Streckennetz aufgenommen. Und klar: wenn wir mit der neuen Embraer-Flotte neue Möglichkeiten haben, fliegen wir auch deutsche Ziele an.

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