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Das deutsche Öl- und Gasunternehmen Deutsche Erdöl AG (DEA) machte in dieser Woche eine Zusammenarbeit mit dem norwegischen Unternehmen Cognite bekannt. In den kommenden Tagen soll ein Kooperationsvertrag unterschrieben werden, der dazu beitragen soll, die digitale Transformation von DEA zu beschleunigen und die Wertschöpfung durch eine effizientere Nutzung der firmeneigenen Big Data zu steigern. Nach Angaben des Unternehmens wird das Projekt auf der eigenen Bohr- und Förderinsel Mittelplatte in Nordwestdeutschland beginnen. Dort wird Cognite seine Datenplattform installieren.

Zukunftsweisende Technologie

„Wir müssen unsere Kosten für Forschung, Entwicklung und Produktion reduzieren, unsere Effektivität steigern sowie klima- und umweltfreundlicher werden“, sagt Maria Moræus Hanssen, Konzernchefin bei DEA. Sie fügt ebenfalls hinzu, dass das Unternehmen zur Erreichung dieser Ziele von der Digitalisierung profitiert.

Gemäß der Pressemitteilung wird die neue Technologie Mitarbeitern im Planungsbüro sowie auf den Anlagen einen schnellen und effizienten Zugriff auf Echtzeitdaten von Geräten und Prozessen ermöglichen. Dies wird sowohl für ein erhöhtes Sicherheitsniveau als auch für effizientere Abläufe sorgen. Dies ermöglicht noch höhere HSE-Levels und effizientere Abläufe, und DEA hofft, dass andere Akteure aus der Industrie folgen werden.

Aufrechterhaltung des Innovationsdrucks

„Dies ist Cognites erster Kunde außerhalb des norwegischen Sockels“, sagt Cognite-Chef John Markus Lervik zu E24 und unterstreicht dabei die Zufriedenheit mit der strategischen Vereinbarung, die eine langjährige Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen beschließt.

Cognite wuchs in den letzten Jahren in Rekordgeschwindigkeit und Lervik erklärt gegenüber E24, dass das Unternehmen auf gute, anspruchsvolle und visionären Kunden wie DEA angewiesen sei, um den Innovationsdruck aufrechtzuerhalten. In Deutschland arbeitet DEA zwar bereits an einigen kleineren Digitalisierungsprojekten mit anderen Akteuren, die neue Zusammenarbeit mit Cognite wird jedoch, so Konzernchefin Maria Moræus Hanssen, die Arbeit des Unternehmens auf eine neue Ebene heben.

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