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Der deutsche Außenhandel hat erneut an Dynamik eingebüßt. Angesichts der August-Zahlen relativiert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) seine Exportprognose.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lagen die deutschen Ausfuhren im August 2018 zwar noch um 2,2 Prozent über dem Vorjahresniveau, allerdings um 0,1 Prozent unter dem Stand von Juli.

DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier befürchtet, dass der Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften China und den USA in den kommenden zwölf Monaten auch hierzulande Spuren hinterlassen wird.  „Das dicke Ende kommt wohl erst noch“, kommentierte er gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters mit Blick auf diesen Zollstreit. Deutschland sei in der Weltwirtschaft viel zu vernetzt, als dass es sich davon frei machen könne, so Treier weiter. „Unsere Exportprognose ist vor diesem Hintergrund nicht mehr zu halten“, bedauerte Treier.

Bislang hatte der DIHK für Waren und Dienstleistungen zusammen ein Exportplus von fünf Prozent im laufenden Jahr erwartet.