„Für uns ist die Messe ein sehr wichtiger Treffpunkt“

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Die „K“ ist die weltgrößte Fachmesse der Kunststoff- und Kautschuk-Industrie und findet alle drei Jahre in Düsseldorf statt. Vom 16. bis zum 23. Oktober werden auf der „K 2019“ über 200 000 Besucher aus 160 Ländern erwartet. Die norwegische NorMec ist ein führender Hersteller von Spezialmaschinen und -ausrüstungen in der Kautschukindustrie und einer der norwegischen Aussteller auf der Messe. Wir haben mit dem Geschäftsführer Bjørnar Slettemoen über die Messeteilnahme gesprochen.

Was ist die Hauptmotivation für Ihre Teilnahme an der K 2019?

Für uns ist die K ein sehr wichtiger Treffpunkt, daher nehmen wir auch schon zum fünften Mal an der Messe Teil. Hier können wir innerhalb kürzester Zeit viele alte und neue Kunden treffen und gleichzeitig in Live-Demonstrationen unsere Neuheiten präsentieren.

Was hoffen Sie von der Messe mitzunehmen?

Wir wollen potentielle Kunden treffen und bestehende Kontakte pflegen.

Die Messe findet in Düsseldorf statt – wie wichtig ist der deutsche Markt für Sie?

Generell ist Deutschland natürlich ein sehr wichtiger Markt für uns. Diese Messe besuchen aber weit über 200 000 Menschen aus 160 Ländern, somit stehen für uns in diesen Tagen alle 65 Länder, in die wir derzeit unsere Waren liefern, im Mittelpunkt.

Die Verschmutzung durch Plastikmüll ist global ein großes Problem. Wie kann die Kunststoffindustrie zur Reduzierung von Müll betragen und was unternimmt Ihr Unternehmen in diesem Bereich?

NorMec ist vor allem ein Zulieferer in der Kautschukindustrie, wir stellen selbst keine Kunststoffprodukte her. Bei der Herstellung unserer Vulkanisierungsfolie verwenden wir etwas Kunststoff, hier versuchen wir nicht mehr Kunststoff als notwendig einzusetzen.

Unsere Maschinen bestehen in einzelnen Komponenten auch aus Plastik, hier nutzen wir ausschließlich hochwertige Teile, um den Plastikmüll für unsere Kunden zu reduzieren.

Nimmt die Branche das Problem ihrer Meinung nach ernst?

Ich denke die Industrie sollte vor allem im Bereich der Verpackungen über Alternativen nachdenken. Hier sollte man den Plastikanteil auf ein Minimum reduzieren.