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Wirtschaftlich war das Jahr 2017 für Deutschland und Norwegen ein erfolgreiches Jahr im Rahmen der globalen Gegebenheiten.

Deutschland hat ein BIP-Wachstum von circa 2,2 Prozent erreicht, nachdem zu Beginn des Jahres 2017 die Erwartungen nur bei 1,4 Prozentpunkten gelegen haben. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,3 Prozent und die Inflationsrate liegt mit 1,4 Prozent deutlich unter 2 Prozent. Diese positive Entwicklung wird nicht nur aus eigenen Kräften erreicht, sondern niedrige Zinsen und niedrige Preise für Öl und Gas haben sie stark unterstützt.

Norwegen hat ebenfalls ein BIP-Wachstum von 2 Prozent erreicht, bei einer Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent. Auch hier liegt die Inflationsrate unter 2 Prozent.

Obwohl die Wahlen bereits im September 2017 stattgefunden hatten, hatten beide Länder am Anfang des Jahres noch keine Regierungen gebildet. Dieses Vakuum hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Länder. Norwegen hat seine Regierung nun in der dritten Kalenderwoche festgelegt. In Deutschland setzen die drei Parteien ihre Koalitionsgespräche fort, nachdem eine Jamaika-Regierung (Grün, Liberal, Konservativ) nicht zustande gekommen war. Was bedeutet diese politische Situation für die wirtschaftliche Zusammenarbeit unserer beiden Länder?

Die bilaterale Zusammenarbeit, die bereits in 2017 politisch und wirtschaftlich sehr eng war, wird sich 2018 fortsetzen. Die strategischen Felder, die die norwegische Regierung mit der Industriemeldung im April 2017 veröffentlicht hatte, werden weiterhin viele Möglichkeiten für eine enge Kooperation bieten, zumal der politische Wille auf beiden Seiten sehr stark ist.

Norbert Pestka, Geschäftsführer der AHK Norwegen

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