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Norwegen möchte auch im kommenden Jahr mehr Geld in die Infrastruktur des Landes stecken, dies geht aus dem Staatsbudget 2019 vor, das die Regierung vorgelegt hat.

Laut Vorschlag der Regierung sollen in die Ausgaben für diesen Sektor 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro (73,1 Milliarden Kronen) steigen. Verglichen mit dem Haushalt von 2013 stellt dies gar eine Steigerung von 75 Prozent dar.

Infrastruktur für die Zukunft

„Eine gute Infrastruktur ist eine Investition in den zukünftigen Wohlstand des Landes“, sagte Norwegens Verkehrsminister Jon Georg Dale bei der Präsentation des Haushaltsplans. Von den 7,7 Milliarden Euro sind 6,9 Milliarden (65,2 Milliarden Kronen) für den Nationalen Transportplan vorgesehen, so Dale weiter. Der Minister unterstrich zudem, dass das Hauptziel des Nationalen Transportplans eine verbesserte Infrastruktur, weniger Verkehrsunfälle und geringere Treibhausgasemissionen seien.

Norwegens Straßen sollen so gebaut oder ausgebaut werden, dass sowohl der Personen-, als auch der Güterverkehr schneller und sicherer vonstattengeht. Darüber hinaus sollen zukünftig mehr Waren von der Straße auf das Wasser verlagert werden, was die Schifffahrt stärken und die Straßen entlasten soll. Ein weiterer Punkt sieht ein gutes Flugliniennetz zwischen den einzelnen Regionen vor.

Erhöhter Aufwand im Schienenverkehr

Nach Angaben der Regierung hat sich das Angebot im Bahnverkehr sowohl für Unternehmen, als auch für Passagiere verbessert. Bei einer gleichzeitigen Erneuerung der Bahn seien die Fahrten kräftig gestiegen.

Laut Verkehrsminister Dale soll auch das Budget für die Bahn 2019 um 310 Millionen (2,9 Milliarden Kronen) auf 2,8 Milliarden Euro (26,4 Milliarden Kronen) erhöht werden. Der Regierungsvorschlag sieht vor, 16,7 Millionen Euro (160 Millionen Kronen) für die Modernisierung der Züge einzusetzen. Gleichzeitig möchte die Regierung den restlichen öffentlichen Personennahverkehr stärken und somit dessen Attraktivität erhöhen.