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Am 31. Januar wurde Dr. Johannes Teyssen, CEO und Vorstandsvorsitzender bei E.ON, für sein Engagement für die deutsch-norwegischen Beziehungen mit dem Königlich Norwegischen Verdienstorden Ritter 1. Klasse ausgezeichnet. Teyssen vertritt Norwegen als Honorarkonsul in Nordrhein-Westfalen. Wir haben mit ihm über seine Tätigkeit als Honorarkonsul und seine Affinität zu Norwegen gesprochen.

Sie sind Honorarkonsul für das Königreich Norwegen. Was gefällt Ihnen an der Arbeit am besten?

Die enge Zusammenarbeit mit der Botschaft bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen zur Entwicklung der deutsch-norwegischen Wirtschaftsbeziehungen und zur Absicherung der engen Freundschaft beider Länder.

Wer sind die wichtigsten Kooperationspartner des Konsulats und wie gestaltet sich die Zusammenarbeit?

Die Botschaft und ihre Mitarbeiter. Die Zusammenarbeit ist immer ausgezeichnet und wertschätzend und lässt den Mitarbeitern vor Ort gleichzeitig ausreichend Raum für flexible Lösungen.

Welches Potential sehen Sie für die Zukunft? Welche Themen stehen auf Ihrer Agenda?

Das Konsulat hat nicht die Aufgabe eine eigene Agenda zu entwickeln, sondern die Pläne der Botschaft zu fördern und zu unterstützen. Es hat mich gefreut, von dem Botschafter Petter Ølberg kürzlich zu erfahren, dass ein umfangreiches Programm für Nordrhein-Westfalen in Vorbereitung ist. Im Herbst wird es hier in Düsseldorf spannende kulturelle und politische Veranstaltungen geben.

Sie haben kürzlich den Königlich Norwegischen Verdienstorden Ritter 1. Klasse erhalten. Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie?

Ich habe die Auszeichnung als große Ehre empfunden und werde sie mit Stolz zu geeigneten Anlässen tragen. Beruflich bin ich schon über Jahrzehnte eng mit Norwegen und seinen Energieunternehmen verbunden. Gemeinsam wurden große und erfolgreiche Investitionen auf den Weg gebracht. Als Unternehmen haben wir aber auch ein Stipendienprogramm durchgeführt, an dem übrigens Botschafter Ølberg teilgenommen hat. Dies wurde durch vielfältige persönliche Beziehungen und Freundschaften unterstützt. Wegen all dieser Bindungen habe ich mich gefreut, dass seine Königliche Hoheit, König Harald V. und die Regierung meine Anstrengungen so gewürdigt hat.

Sind Sie auch privat mit Norwegen verbunden? Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Besuch im Land der Fjorde?

Schon als Student bin ich das erste Mal nach Norwegen gereist. In einer Studienveranstaltung der ANSA (Association of Norwegian Students Abroad) hatte ich als Preis eine Schiffsreise nach Bergen gewonnen und bin mit meiner damaligen Freundin über Wochen bis zum Nordkap getrampt. Damals gab es die vielen Tunnel und Brücken über die Fjorde noch nicht, so dass wir viel langsamer und genussvoller reisen konnten. Vor wenigen Jahren habe ich mit meiner Frau diese großartige Reise sicherlich deutlich luxuriöser nochmals nachempfunden und genossen.