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„Wir werden dafür sorgen, dass Norwegen zu einem attraktiveren Standort für Investitionen in die maritime Wirtschaft wird, und die länderübergreifende Forschungszusammenarbeit erleichtern. Wir werden auch mehr norwegische Unternehmen aus dem maritimen Bereich auf den Weltmärkten durch Internationalisierung, Exportfinanzierung und einen besseren Marktzugang unterstützen.“

Dieser Auszug stammt aus der maritimen Strategie der norwegischen Regierung. Die maritime Industrie gehört zu den Grundpfeilern der norwegischen Wirtschaft und ist eine wichtige Zukunftsbranche. Um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, muss sich die Branche durch Innovation und den Einsatz neuer Technologien an den grünen Wandel anpassen.

Deutschland hat die fünftgrößte maritime Industrie der Welt, dicht gefolgt von Norwegen auf dem sechsten Platz. Die Bundesregierung hat die Bedeutung dieses Wirtschaftssektors erkannt: Mit der „Maritimen Agenda 2025“ hat die Bundesregierung erstmals eine langfristige Strategie für die Branche vorgelegt. Digitalisierung, Modernisierung und Innovation sind die wichtigsten Punkte auf der deutschen maritimen Agenda.

Die maritime Wirtschaft beider Länder kann von einer bilateralen Zusammenarbeit profitieren und sich gemeinsam für die Zukunft rüsten. Während Norwegen häufig als hervorragender Testmarkt fungiert, der sich nicht vor dem Einsatz neuer Technologien scheut, ist Deutschland ein sicherer und stabiler Markt, der für hohe Produktivität und Implementierungskraft steht.

Mit dem Fokusthema 2019 möchte die AHK Norwegen an den „GreenTech“-Fokus in diesem Jahr anknüpfen – dieses Mal sollen jedoch grüne und digitale Innovationen in der maritimen Wirtschaft im Mittelpunkt stehen. Wir wollen eine Plattform für Technologietransfer schaffen und Kontakte aus den deutschen und norwegischen Innovationsmilieus beim Netzwerken unterstützen. Die Planung ist bereits in vollem Gange: Im Januar werden wir bereits zu den ersten Fachveranstaltungen einladen.