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Die Wirtschaftsjunioren Norwegen sind so gefragt wie nie. 28 Namen sind in diesem Jahr auf die Mitgliederliste hinzugekommen – und die Tendenz ist steigend. Abwechslungsreiche Events, interessante Kontakte und eine verbesserte Kommunikation sorgen für ein erfolgreiches Jahr.

2018 gab es bei den Wirtschaftsjunioren einige Neuerungen: Im November haben wir dank neuem Namen, neuem Design und neuen Eventformaten erstmals die 100-Mitglieder-Marke geknackt.

Neuer Schwung nach Vorstandswahl

Bei der Vorstandswahl im Februar wurden neben Laura Herzig, die schon seit Jahren eine feste Größe ist, mit Johannes Barth, Linn Gulaker Olsen und Joelle Janz drei neue Gesichter gewählt. Das ist eine gute Kombination aus Erfahrung, neuen Ideen und viel Energie. Ein neuer Vorstand bedeutet nicht immer, dass alles neu sein muss. Wir hatten aber einige Punkte auf unserer Agenda, die wir im Laufe des Jahres umsetzen wollten – und das ist uns auch geglückt.

Besonders wichtig war uns das Rebranding der Wirtschaftsjunioren: Wer sind wir? Was zeichnet uns aus? Ein Blick auf die Mitgliederstatistik offenbart unser Leitbild: Bilateralität. Es gab früher oft Nachfragen, welche Anforderungen wir an neue Mitglieder stellen. Die Antwort ist einfach: Man sollte berufstätig sein und sich auf Deutsch und Norwegisch verständigen können. Ansonsten sind wir für jegliche Hintergründe, Branchen und Karrierelevel offen.

Die Neugier an bilateralen Kontakten aller Art sollte sich in unserem Außenauftritt widerspiegeln: Wir sind ein professionelles, aber kein rein formelles Netzwerk mit fachlichen und sozialen Veranstaltungen. Daraus entstand der neue Name für die ehemaligen „Unge ledere“ sowie ein modernes Logo. Anstatt diese grundlegenden Entscheidungen für die Gruppe zu treffen, haben wir unsere Mitglieder involviert und sie abstimmen lassen. Der Favorit war „AHK Oslo Young Professionals“, ein Name, der für die Vielfältigkeit unseres Netzwerks, den Ort unserer Aktivitäten und die Zugehörigkeit zur AHK steht.

Kurze Kommunikationswege im Netz

Aber nicht nur ein neuer Name und ein neues Design haben die Wirtschaftsjunioren attraktiver gemacht. Wir haben unser Netzwerk in den digitalen Raum verlagert und so die Kommunikation mit und unter unseren Mitgliedern verbessert. Mit der Präsenz auf Facebook sind wir für Personen mit Interesse an den deutsch-norwegischen Beziehungen viel leichter zu finden. In der Gruppe für registrierte Mitglieder wird in Regie des Vorstands über News, Veranstaltungen und Umfragen informiert. Unsere Mitglieder können aber auch eigene Inhalte – ein spontanes Afterwork oder einen Kulturtipp – miteinander teilen. Dadurch entsteht eine bessere Gruppendynamik: Mit Rückmeldungen zu Eventteilnahmen, Likes und Kommentaren bekommen wir ein direktes Feedback. Das hat Vorteile bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen, zum Beispiel wenn Plätze für ein Event frei werden, aber auch bei der Einbindung von neuen Kontakten. Man kennt sich, persönlich und auch im Internet.

Die Empfehlung unserer Mitglieder ist für uns die beste Werbung, denn viele haben spannende Kontakte unter ihren Kollegen oder Bekannten, die sie zu unseren Events einladen. Fast immer ist am nächsten Tag ein neuer Mitgliedsantrag in unserem Postfach. Die meisten kommen, um zu bleiben.

Julia Pape