German-Norwegian Energy Dialogue 2021

Deutsch Norwegisch (Buchsprache)

Die Infrastruktur sowie politische Rahmenbedingungen für die Erzeugung von Wasserstoff und erneuerbarer Offshore-Energie werden wichtige Themen sein, wenn deutsche und norwegische Experten im Rahmen des German-Norwegian Energy Dialogue den weiteren Verlauf der Energiewende diskutieren.

Im Mai und Juni 2021 lädt die AHK Norwegen zu einer fünfteiligen Webinar-Reihe zur deutsch-norwegischen Energiezusammenarbeit ein. Der diesjährige German-Norwegian Energy Dialogue findet in Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft in Oslo, der norwegischen Botschaft in Berlin und Innovation Norway statt.

„Deutschland und Norwegen sind gut aufgestellt, um eine führende Rolle bei der Energiewende einzunehmen. Die grenzüberschreitende wirtschaftliche Zusammenarbeit ist bei der Umsetzung der Ziele jedoch von großer Bedeutung. Der German-Norwegian Energy Dialogue hebt dieses Potenzial hervor und dient als Wegbereiter bilateraler Zusammenarbeit“, sagt Hanne Marit Grønning Strand, Senior Projektleiterin bei der AHK Norwegen.

Infrastruktur und politischer Rahmen sind wichtige Themen

Um das Ziel einer Netto-Null-Emission im Jahr 2050 zu erreichen, sind große Investitionen in die neue Energieerzeugung und -infrastruktur erforderlich. Im vergangenen Jahr wurden die Ambitionen und Zielsetzungen in diesem Bereich in mehreren Industrieländern, darunter Deutschland und Norwegen, angehoben. Beide Länder stellten 2020 eigene Wasserstoffstrategien vor. In Norwegen werden in diesem Frühjahr zudem sowohl ein Energiebericht als auch ein Fahrplan für Wasserstoff erwartet. Deutschland erhöhte im vergangenen Jahr seine Zielsetzung für Offshore-Wind, während Norwegen die Entwicklung seiner ersten beiden Offshore-Wind-Gebiete vorbereitet.

„Es sind neue Partnerschaften erforderlich, um die Infrastruktur zu erschaffen, die es benötigt, mehr erneuerbare Energie in der Nordsee zu erzeugen und den Austausch von Wasserstoff zwischen Ländern zu ermöglichen. Gleichzeitig müssen die politischen Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden, um es der Wirtschaft und der Forschung zu erleichtern, neue wettbewerbsfähige Lösungen entwickeln und implementieren zu können, und somit ihren Beitrag zu leisten, das Netto-Null-Ziel zu erreichen. Welchen Rahmen benötigen wir und wie kann die Wirtschaft dazu beitragen? – Das möchten wir im diesjährigen Energiedialog diskutieren“, so Grønning Strand.

Plattform für Zusammenarbeit

Der German-Norwegian Energy Dialogue ist eine Plattform für den Austausch von Ideen und Erfahrungen zu den wichtigsten Trends der deutsch-norwegischen Energiezusammenarbeit. Deutsche und norwegische Experten und Entscheidungsträger sind dazu eingeladen, ihr Wissen zur Markt- und Technologieentwicklung zu teilen und an der Diskussion zur weiteren Energiezusammenarbeit teilzunehmen.

„Mit dem digitalen Format erreichen wir sehr viele Akteure. Im vergangenen Jahr brachte der Energiedialog 500 Teilnehmer aus der Wirtschaft, Verwaltung und den Regierungen beider Länder zusammen. Da die deutsch-norwegische Zusammenarbeit wie nie zuvor auf der Tagesordnung steht, erwarten wir auch in diesem Jahr viele Teilnehmer aus allen relevanten Bereichen“, so Grønning Strand.

Das erste Webinar der Reihe findet am 19. Mai 2021 statt. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Themen und Terminen der fünf digitalen Veranstaltungen.