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Das norwegische Unternehmen Green Mountain erweitert seine Rechenzentren in Rennesøy und Rjukan für 36 Millionen Euro (330 Millionen Kronen) und plant weitere Investitionen in eine dritte Anlage in Rjukan.

Wie die norwegische Nachrichtenplattform E24 mitteilte beginnt das Unternehmen in diesen Tagen mit den Arbeiten in Rennesøy und Rjukan und möchte bereits im kommenden Jahr eine Weiterentwicklung der Anlage in Rjukan beschließen. Laut E24 sind dann noch einmal Investitionen von gut 110 Millionen Euro (1 Milliarde Kronen) möglich.

Die Erweiterung der Rechenkapazität erfolgt laut der norwegischen Plattform Computerworld in Zusammenhang mit einem Großauftrag eines namentlich nicht genannten europäischen Industriekonzerns. Etwa 80 Prozent der Neukunden von Green Mountain kommen aus dem Ausland.

Bessere Bedingungen für die Branche

Grundlage für die Expansion von Green Mountain sind die guten Bedingungen der Branche in Norwegen. So verfolgt die Regierung eine eigene Datencenter-Strategie, darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr Steuererleichterungen für Rechenzentren beschlossen.

„Durch die steuerliche Gleichstellung mit der energieintensiven Industrie wurden die Risiken für uns minimiert“ sagt Tor Kristian Gyland, CEO von Green Mountain, auf E24.

Weiteres Wachstum

Kristian Gylands äußerte sich zudem zuversichtlich, dass 2019 die Entscheidung für ein drittes Rechenzentrum von Green Mountain in Norwegen falle. Zurzeit prüfe das Unternehmen die Möglichkeit einer dritten Anlage, die gemeinsam mit dem Zulieferer Schneider Electric errichtet werden würde.

„Wir sind international sehr aktiv und erwarten weitere Investitionen, sodass wir die Zusammenarbeit mit Schneider Electric ausbauen werden“, sagte Gyland gegenüber E24. Bei einem positiven Beschluss wäre eine Eröffnung des dritten Standortes bereits 2021 möglich.