Introduction to Norwegian construction contracts – Ensure payment and avoid disputes

Grette: Beratung bei Bauprojekten in Norwegen

Wenn deutsche und norwegische Unternehmen bei Bauprojekten zusammenarbeiten, ist eine belastbare vertragliche Grundlage von entscheidender Bedeutung, um Missverständnisse zu vermeiden, Zahlungen sicherzustellen und das Risiko von Streitigkeiten zu verringern. Advokatfirmaet Grette AS verfügt über umfangreiche Erfahrung bei der Unterstützung von Unternehmen aus Deutschland in diesen Fragen. Die Rechtsanwaltskanzlei, deren Wurzeln bis ins Jahr 1887 zurückreichen, deckt den gesamten Bereich der wirtschaftsrechtlichen Beratung von Unternehmen ab. Die Kanzlei besteht aus ca. 100 Rechtsanwälten mit Büros in Oslo und Mo i Rana (Nord-Norwegen). Sie ist Mitglied und Legal Member bei der AHK Norwegen. Am 10. Juni führt Grette bei einem gemeinsamen Webinar mit der AHK in das norwegische Baurecht ein. Hier gibt Grette bereits erste Antworten auf Fragen:

    Wie legt Grette den strategischen Grundstein für ein erfolgreiches deutsch-norwegisches Bauprojekt?

    Im Rahmen der Unterstützung vor und während der Vertragsunterzeichnung klären wir die mit dem Vertrag verbundenen Risiken ab. Wir stellen sicher, dass der Auftragnehmer dies berücksichtigt und vor allem einpreist. Grette zeigt dem deutschen Auftragnehmer die besonderen norwegischen Verhältnisse auf: Wir legen dar, wie der Auftragnehmer seine Projektorganisation aufbauen muss, um das in den einzelnen Projekten erforderliche Vertragsmanagement zu organisieren. Wir stellen sicher, dass die Interessen des Auftraggebers sowohl in der Rolle des Generalunternehmers als auch des Subunternehmers gewahrt werden.

    Können Sie das Verfahren zur Ermittlung und Bewältigung typischer Risikopunkte in deutsch-norwegischen Kooperationsverträgen beschreiben?

    Wir überprüfen den Vertrag mit dem Kunden im Hinblick auf die Risikoermittlung und untersuchen die interne Vertragsstruktur mit den Subunternehmern. Wir prüfen die Systeme des Auftragnehmers für den Umgang mit den Risikobereichen und sorgen für eine laufende Nachverfolgung von Anzeigen, Berichten, Schadensberechnung und Rechnungsstellung. Außerdem unterstützen wir bei schriftlichen Stellungnahmen des Auftraggebers.

    Wir erklären auch die norwegischen Standardverträge, die in Norwegen verwendet werden. Diese und wie die verschiedenen Vertragsbestimmungen miteinander zusammenhängen, sind außerhalb Norwegens wenig bekannt . Die Standardverträge sind bis zu einem gewissen Grad mit der deutschen VOB vergleichbar, funktionieren aber anders.

    Wie kombiniert Grette seine norwegische Baurechtsexpertise mit deutscher Branchenerfahrung bei der Verhandlung von Zahlungsgarantien und der Streitbeilegung?

    Unserer Erfahrung nach ist es vergleichsweise üblich, dass deutsche Auftragnehmer umfangreichere Zahlungsgarantien anbieten, als bei norwegischen Projekten erforderlich sind. Wir stellen sicher, dass unsere Kunden nicht mehr anbieten, als zur Erfüllung der norwegischen Anforderungen erforderlich ist.

    Wie lässt sich vermeiden, dass sich kleine Änderungswünsche zu großen Streitigkeiten auswachsen?

    Wir verfügen über umfangreiche Erfahrungen mit der frühzeitigen Einbindung in die Bauphase, in der wir mit laufender Beratung, oft im Hintergrund, unterstützen. Wir sind in unserer Beratung aktiv und raten in aller Regel, keine Forderungen geltend zu machen, die sich nicht oder kaum rechtlich begründen lassen. Dadurch werden Konflikte deutlich reduziert. Wenn Forderungen eingereicht werden, fungieren wir als Ghostwriter und sorgen dafür, dass die richtigen rechtlichen Argumente vorgebracht werden und die geltend gemachten Forderungen korrekt berechnet werden. Außerdem begleiten wir mit juristischer Unterstützung Verhandlungsgespräche zwischen den Parteien, um so viele Fragen wie möglich bereits vor der Endabrechnung zu lösen.

    Welche spezifischen Zahlungsgarantien oder Sicherheitsmechanismen empfiehlt Grette den deutsch-norwegischen Parteien?

    Wir empfehlen den deutschen Unternehmen, sich an die in den norwegischen Standardverträgen enthaltenen Sicherheitsmechanismen zu halten. In der Regel handelt es sich dabei um selbstschuldnerische Bürgschaften. In Norwegen werden On-Demand-Garantien nur selten verwendet. Dies ist eher in anderen europäischen Ländern üblich und wird von ausländischen Auftragnehmern oft angeboten, obwohl es nicht verlangt wird.

    Möchten Sie mehr wissen? Nehmen Sie am 10. Juni an unserem kostenfreien Webinar Introduction to Norwegian construction contracts – Ensure payment and avoid disputes teil und melden Sie sich noch heute an.