Nor-Shipping 2021: Standfläche am deutschen Pavillon fast ausgebucht

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In den letzten Jahren hat die AHK Norwegen eine stetig zunehmende Anzahl an deutschen Ausstellern auf der Nor-Shipping verbucht. 2021 besteht erneut ein großes Interesse am deutschen Gemeinschaftsstand auf der norwegischen Messe für die internationale maritime Industrie, die vom 1. bis 4. Juni 2021 in Lillestrøm stattfinden soll. Die Standfläche ist schon zum Großteil ausgebucht.

Auf der letzten Messe im Jahr 2019 waren 27 Aussteller am Stand vertreten – zehn mehr als im Jahr 2017. Der deutsche Gemeinschaftsstand war somit der drittgrößte nationale Auftritt auf der damaligen Messe. Aufgrund dieser positiven Entwicklung hat sich die AHK Norwegen eine noch stärkere Präsentation deutscher Produkte und Dienstleistungen zum Ziel gesetzt und sich eine größere Standfläche für die Nor-Shipping 2021 gesichert.

„Die Corona-Pandemie hat die Messebranche hart getroffen. Viele Veranstaltungen wurden abgesagt oder verschoben. Jetzt haben wir den Eindruck, dass die Branche nach vorne blickt und sich auf die Messeteilnahmen in 2021 fokussiert. Wir planen derzeit den deutschen Gemeinschaftsstand für das nächste Jahr und gehen davon aus, dass die Messe wie geplant stattfindet“, sagt Projektleiterin Tereza Kjos.

„Der deutsche Pavillon ist in den letzten Jahren gewachsen und hat eine sehr attraktive Position auf dem Messegelände. Für uns ist es ein logischer Schritt, unsere innovative Antriebstechnik im nächsten Jahr unter der Marke „Made in Germany“ vorzustellen und gemeinsam mit anderen deutschen Austellern stärker aufzutreten“

André Körner

ZF Friedrichshafen wechselt zum deutschen Pavillon

Mehr als 75 Prozentder Standfläche des deutschen Pavillons auf der Nor-Shipping ist bereits ausgebucht. 16 Aussteller aus der deutschen maritimen Wirtschaft haben sich bereits einen der 24 Stände gesichert. Neben früheren Ausstellern haben sich mit Alfra, Herose, Krone Filter, SorbXT, Torbo Engineering Keizers sowie VEM Sachsenwerk auch sechs neue Aussteller registriert. Einige größere deutsche Unternehmen, die bereits in den vergangenen Jahren mit eigenen Ständen auf der Messe ausgestellt haben, sind nun am Gemeinschaftsstand vertreten.

„Der deutsche Pavillon ist in den letzten Jahren gewachsen und hat eine sehr attraktive Position auf dem Messegelände. Für uns ist es ein logischer Schritt, unsere innovative Antriebstechnik im nächsten Jahr unter der Marke „Made in Germany“ vorzustellen und gemeinsam mit anderen deutschen Austellern stärker aufzutreten“, so André Körner, Direktor Produktlinie Kommerzielle und schnelle Schiffe bei ZF Friedrichshafen.

Die Teilnahme am Gemeinschaftsstand bietet nicht nur organisatorische Vorteile, sondern beinhaltet die kompetente Beratung zum norwegischen Markt durch die AHK-Experten vor Ort. Außerdem ist eine kostenlose Jahresmitgliedschaft bei der AHK Norwegen im Ausstellerpaket enthalten, die über die Messe hinaus Vorteile beim Aufbau und der Pflege von Geschäftskontakten bietet.

Nor-Shipping als Neustart für die maritime Industrie

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Nor-Shipping ihre Teilnahmebedingungen und ihr Sicherheitskonzept für das nächste Jahr entsprechend aktualisiert, um Ausstellern die Entscheidung zur Messeteilnahme zu erleichtern und bei der Planung zu unterstützen. Diese Initiative kommt bei den Ausstellern gut an: 75 Prozent der Standfläche sind mittlerweile ausgebucht und wöchentlich folgen neue Anmeldungen.

„Die Nor-Shipping ist für die Qualität seiner Aussteller, einzigartige Fach- und Networkingevents sowie die neuesten Innovationen bekannt. Unsere Messeteilnehmer leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der Meere, und für die Branche ist es wichtig, sich zu versammeln und auszutauschen. Nach einer Zeit der erzwungenen „Isolation“ ist der Bedarf für eine solche Arena größer als je zuvor“, sagt Nor-Shipping-Direktor Per Martin Tanggaard.

Das wiederkehrende Interesse am deutschen Pavillon zeigt, dass auch die deutschen Aussteller zuversichtlich sind und mit der Platzierung und den Besuchern in den Vorjahren sehr zufrieden waren.

„2019 haben wir ein breites Spektrum an deutschen maritimen Innovationen gezeigt, von Sicherheitsausrüstung über LNG bis hin zu Antriebssystemen. 2021 gehen wir von einem mindestens genauso breiten Angebot aus“, so Kjos.