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Welche Aufgaben haben wir als Praktikanten eigentlich in den verschiedenen Abteilungen? Bei unserem #traineetakeover übernehmen wir heute auch den Handelskammerblog und erzählen, wie unser Arbeitsalltag aussieht, welche Arbeitsaufgaben wir haben und welchen Herausforderungen wir uns stellen. In Zukunft werden die Praktikanten der Handelskammer hier regelmäßig berichten.

Avas Tag

Es ist Montag: neue Woche, neue Aufgaben! Leicht verschlafen öffne ich die Tür der Handelskammer. Gleich geht’s los: Heute findet die Messe Industri Futurum statt, auf der die Handelskammer einen Stand bedient. Richtig Deutsch soll es werden: Neben Infoblättern und Flaggen sollen also auch echte Brezeln nach Gardermoen gefrachtet werden. Das ist heute meine erste Aufgabe. Ich schnappe also meine Sachen, hüpfe ins Auto und hole schnell die Brezeln ab. Im Auto denke ich bereits an meine nächste Aufgabe, heute soll nämlich auch eine Rückmeldung von Zalando kommen, darauf hatte ich mich die ganze Woche vorher bereits gefreut. Ich darf für unser Mitgliedermagazin Connect einen Artikel über Zalandos Arbeit in Norwegen schreiben. Bei der Fahrt denke ich daran und bin bereits gespannt, was der Country Manager Norway zum Modestil der Skandinavier zu sagen hat. Zurück an der Kammer wird erst einmal gegessen, nach der Mittagspause kann es mit einem kurzen Praktikantentreffen zur Ideenbesprechung weitergehen. Am Ende des Tages wird mir einmal mehr die Vielfältigkeit meiner Arbeit hier bewusst: Ein Tag bei der Handelskammer kann Themen wie den Modestil der Norweger, die Energie der Zukunft und die Ideen vier junger Praktikanten problemlos verbinden. Hier bleibt die Welt nie stehen!

Haagens Tag

Als Praktikant in der Messeabteilung gehört es zu meinen Arbeitsaufgaben, Adresslisten mit potentiellen norwegischen Teilnehmern für verschiedene Messen in Deutschland zu erstellen. Diese Listen werden später von den deutschen Messen für die Besucherakquise in Norwegen genutzt. Die Arbeit mit Listen erfordert eine gute Struktur und Genauigkeit, und man erhält einen guten Überblick über die wichtigsten Akteure im norwegischen Markt. In den letzten Wochen habe ich unter anderem Listen für die weltgrößte Süßwarenmesse, ISM, und die Weltleitmesse der Dentalbranche, IDS, mithilfe der Recherchetools Proff und Purehelp erarbeitet. Übersetzungen von deutschen oder englischen Werbeanzeigen ins Norwegische und die Erstellung von Informationsschreiben für norwegische Messeteilnehmer gehören ebenfalls zu meinen Aufgaben in der Messeabteilung.

Außerdem war ich auch in Projekte der Abteilung Market Entry & Business Development involviert, zum Beispiel in Form von Recherchen, Textarbeiten und telefonischem Kontakt mit Kunden sowie bei der Organisation von Konferenzen und Events. So hatte ich die Möglichkeit, mich in verschiedenen Bereichen auszuprobieren – und ich nehme jede neue Herausforderung gerne an.

Sinas Tag

Mein Arbeitstag beginnt normalerweise mit einer Tasse Kaffee, während ich mein Postfach auf neue E-Mails und Arbeitsaufgaben prüfe. Der erste Punkt auf meiner Liste ist ein Blogbeitrag zu einem Buch über deutsche Weine und norwegische Gerichte, den ich letzte Woche angefangen, aber noch nicht ganz fertig geschrieben habe, weil ich eine andere Aufgabe priorisieren musste. Danach gibt es Lunch und den Rest des Tages verbringe ich mit Übersetzungen. Die nächste Ausgabe unseres Mitgliedermagazins Connect geht bald in Druck und die letzten Texte sollen noch übersetzt werden.  Alle Texte erscheinen in deutscher und norwegischer Sprache und befassen sich mit wirtschaftlichen und kulturellen Themen. Ich übersetzte sehr gerne, weil ich dabei immer wieder neue Wörter lerne und manchmal sogar auf ein Wort stoße, das es im Norwegischen noch gar nicht gibt.

Marias Tag

Normalerweise starte ich mit einem Kaffee in den Tag. An meinem Platz unterhalte ich mich morgens kurz mit meiner „Tischnachbarin“ Ava, die immer sehr früh dran ist, und logge mich dann in meinem PC ein. Zuerst werfe ich einen Blick auf die To-Do-Liste, die ich mir für die Woche erstellt habe und die wie folgt aussieht:

  • Programm für die Studienreise nach Köln finalisieren
  • Recherche zum grünen Wandel in der maritimen Industrie
  • Bericht über Carbon Capture and Storage lesen und eine Zusammenfassung schreiben
  • DSGVO-Liste aktualisieren

Mit anderen Worten sieht der Tag recht ruhig und abwechslungsreich aus. Aber es ist nicht immer so ruhig in der Abteilung Market Entry & Business Development. Vor ein paar Wochen waren alle sehr mit einem Smart-City-Projekt beschäftigt: Wir haben eine Konferenz geplant und Meetings für deutsche Unternehmen organisiert, die auf der Suche nach norwegischen Geschäftspartnern waren. Für mich war es eine sehr intensive und spannende Phase, nicht zuletzt, weil ich am Ende mit eigenen Augen sehe konnte, dass die Konferenz erfolgreich war und ich sogar die Geschäftstreffen der deutschen Unternehmen begleiten durfte. An meinen Arbeitsaufgaben bei der Handelskammer schätze ich besonders, dass jeder Tag anders ist und mich die Aufgaben auf verschiedene Art und Weise herausfordern.