Anuga zum dritten Mal mit norwegischem Gemeinschaftsstand

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Zum dritten Mal in Folge schließen sich norwegische Aussteller zusammen, um gemeinsam auf der  führenden internationalen Lebensmittel- und Getränkemesse Anuga ihre Produkte zu präsentieren. Die Messe findet dieses Jahr vom 9. bis 13. Oktober im hybriden Format unter dem Motto „Transformation“ statt, wobei die Anuga @home Besuchern und Ausstellern die Möglichkeit bietet, die letzten drei Messetage digital zu partizipieren.  

„Angesichts der Herausforderung, die die Messe- und Horeca-Branche in den letzten anderthalb Jahren durch die Pandemie hatte, sehen wir es als positiv an, dass fünf norwegische Produzenten, viele davon relativ neu gegründete Unternehmen, sich für dieses Jahr für den Gemeinschaftsstand entschieden haben,“ sagt Gisela Wiese-Hansen, Projektleiterin bei der AHK Norwegen.

Seit 2017 organisiert die AHK Norwegen den norwegischen Gemeinschaftsstand auf der alle zwei Jahre stattfindenden Anuga. In diesem Jahr richtet sich die Messe mit ihrem hybriden Konzept Anuga @home sowohl an Besucher vor Ort in Köln als auch an virtuelle Teilnehmer. Unter dem Motto „Transformation“ thematisiert die Messe, wie Pandemie und Klimakrise die Lebensmittel- und Getränkeindustrie verändern.

„In diesem Jahr haben wir zwei Erstaussteller im Fine Food Pavillon, Salsus und Drit Forbanna. Der Getränkepavillon besteht aus Arcus, Lofoten Arctic Water und Pure Blue of Norway. Letzterer nimmt auch zum ersten Mal teil, während Arcus von Anfang an dabei war“, sagt Wiese-Hansen.

Aussteller setzen auf wertvolle Gespräche

Der Spirituosenhersteller Arcus nimmt zum dritten Mal am Drinks-Pavillon teil und ist bereits auf dem deutschen Markt präsent. „Wir erwarten, dass wir in diesem Jahr einen ruhigeren Rahmen mit mehr Zeit für Qualitätsgespräche am Stand haben werden als bei der Messe 2019. Aufgrund der Situation gehen wir davon aus, dass das Publikum, das zur Messe kommt und unseren Stand besucht, ein hohes Interesse daran hat, mit unseren Produkten Geschäfte zu machen“, kommentiert Christer A. Olsen, Country Manager Deutschland bei Arcus. „Es ist für uns ein großer Vorteil, auf dem norwegischen Pavillon unter Schirmherrschaft der AHK Norwegen auszustellen, weil wir uns so die aufwendige Messeplanung sparen und gleichzeitig die Marke Norwegen für unsere Produkten nutzen können. Die Anuga ist für uns eine der wichtigsten B2B-Messen in Europa, auf der wir mit Importeuren, Distributoren und Einkäufern für den Lebensmittel- und Fachhandel in Kontakt treten.“

Klimafreundliches Wasser und spritzige Saucen

Pure Blue of Norway liefert hochwertiges Bergwasser aus Norwegen in einer klimafreundlichen Verpackung, die zu 88 Prozent pflanzlich ist. Für jedes verkaufte Produkt versorgt das Unternehmen ein bedürftiges Kind 28 Tage lang mit Wasser. „Wir freuen uns, unser neues, innovatives und klimafreundliches Wasserzeichen Pure Blue auf dem norwegischen Gemeinschaftsstand auf der Anuga vorzustellen. Mit unserer Messeteilnahme wollen wir Beziehungen zu potenziellen Partnern in Deutschland und dem Rest Europas aufzubauen. Wir haben den Eindruck, dass die Deutschen für innovative Lösungen wie unser Geschäftsmodell offen sind“, sagt CEO Bjørn Espen Wik.

Der BBQ-Sauce-Hersteller Drit Forbanna hofft auf der Anuga einen Distributor für seine Produkte in Deutschland zu finden. „Wir arbeiten parallel daran, die Produktion unserer BBQ-Saucen in Deutschland aufzubauen. Wir denken gerne groß: Wenn norwegische Verbraucher unsere Produkte annehmen, warum sollten deutsche Verbraucher nicht dasselbe tun? Darüber hinaus kommen Akteure aus der ganzen Welt zur Anuga – vielleicht sind unsere Produkte schon bald auch in Kanada oder den Niederlanden vertreten“, sagt CEO Pål Dyrø-Gladsø.

Das 2018 gegründete Unternehmen Salsus hat sich auf die Herstellung von Kraft-, Demi-glace- und Fertigsaucen spezialisiert. „Wir freuen uns sehr, erstmals als Aussteller an der Anuga teilzunehmen. Die Angua ist für uns der perfekte Treffpunkt und das Kick-off, um zur Normalität zurückzukehren. Wir hoffen, viele neue Kontakte im In- und Ausland knüpfen zu können“, sagt Exportmanager Guillaume Stasioli. Darüber hinaus sieht Stasioli Ähnlichkeiten zwischen der deutschen und norwegischen Esskultur, was die Produkte von Salsus für den deutschen Markt besonders interessant macht. „Zudem ist der deutsche Markt ist für uns wegen seiner Größe interessant und weil er ein guter Ausgangspunkt für die weitere Expansion nach Süden ist“, so Stasioli.