Unser Vorstand: Olaf Tronsgaard

Deutsch Norwegisch (Buchsprache)

Die AHK Norwegen setzt sich für die Wirtschaftszusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen Deutschland und Norwegen ein. Über 800 Mitgliedsunternehmen bilden dieses bedeutende bilaterale Netzwerk, dem neben der Mitgliederversammlung ein 13-köpfiges Gremium von Entscheidungsträgern aus den Mitgliedsunternehmen vorsteht, ab.

Der Vorstand der AHK Norwegen schlägt unter anderem der Mitgliederversammlung die Richtlinien vor, die die Handelskammer zu dem erfolgreichen Sparringpartner für exportorientierte Unternehmen machen, der sie heute ist. In dieser Rubrik möchten wir Ihnen unseren Vorstandsmitglieder näher vorstellen.

Olaf Tronsgaard gehört seit 2010 dem Vorstand der AHK Norwegen an. Als Bereichsleiter Risikomanagement Kredit bei der norwegischen Bank DNB ist er wichtiger Ansprechpartner für Kunden aus dem In- und Ausland. Vor seiner Zeit bei DNB war Tonsgaard unter anderem zwei Jahre für E.on in Hannover tätig.

Sie verfügen über umfangreiche Erfahrung im Bank- und Finanzwesen. Was macht die Arbeit in dieser Branche ihrer Meinung nach besonders interessant?

Es sind die Menschen, auf die ich ich treffe und mit denen ich zusammenarbeite, die meine Arbeit bei der DNB seit Jahren so spannend machen. Dies gilt sowohl für meine Kollegen als auch für Kunden und andere externe Stakeholder mit denen ich arbeite. Die DNB ist eine kompetenzorientierte Organisation mit etwa 10 000 Mitarbeitern. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass hier jeder bereit ist, sein Fachwissen mit anderen zu teilen, diese Arbeitskultur empfinde ich als sehr hilfreich.

Darüber hinaus halte ich es für erwähneswert, dass es uns im Großkundenbereich seit vielen Jahren stets wichtig ist, den Kunden bei der Finanzierung zu helfen. Ob bei Produktionserweiterungen, Akquisitionen oder Betriebskapital – auf diese Weise leisten wir unseren Beitrag an der Wertschöpfung, sowohl für die Unternehmen, die Kunden der Bank sind, deren Mitarbeiter, als auch für die Eigentümer der Unternehmen.

Gibt es ein großes Projekt, an dem Sie beteiligt waren, das Sie besonders beeindruckt hat?

Bei bilateralen und internationalen Projekten möchte ich das Engagement der DNB im Baltikum erwähnen, an dem ich sechs Jahre lang beteiligt war. Es war für mich sehr interessant und lehrreich Teil des Entwicklungsprozesses unserer Banken in diesem Region zu sein. Auch hier habe ich sehr kompetente (und nette!) Leute kennengelernt.

In diesen Coronazeiten hat sich ein Großteil unserer Arbeit geändert. Inwiefern wurde Ihr Arbeitstag von der Pandemie beeinflusst?

Die größte Konsequenz ist, dass ich seit März im Home Office arbeite. In meinem Beruf ist das zum Glück möglich, es hat also gut funktioniert. Aber natürlich vermisse ich meine Kollegen und das Arbeitsumfeld. Das Home Office kann die physische Anwesenheit auf der Arbeit nicht ersetzen.